
Korea · 25 Minuten · Vegan · Beilage · Für Geübte
Gaji-namul
Für 4 Personen · metrisch
Gedämpfte Auberginen mit Knoblauch und Sesamöl – bei Zimmertemperatur oder gekühlt
Gaji-namul ist eine dieser koreanischen Beilagen, die man in 25 Minuten hinbekommt und dann trotzdem die ganze Woche über gern aus dem Kühlschrank holt. Die Auberginen werden weich gedämpft, in Streifen gerissen und mit Sojasauce, Knoblauch, Sesamöl und etwas Chili vermengt – serviert wird das Ganze nicht heiß, sondern bei Zimmertemperatur zu Reis. Genau richtig als Banchan für einen ganz normalen Alltagstisch.
Zutaten
- 400 gAubergineam besten schlanke asiatische Sorte, längs halbiert
- 1 ELSojasaucefür die Würzsauce
- 1 TLKoreanische Suppensojasaucegibt salzige Tiefe, in einer Quelle als optionale Ergänzung
- 2 ZehenKnoblauchfein gehackt
- 1½ TLSesamölgeröstet, zum Abschmecken
- 2 TLSesamsamengeröstet, zum Bestreuen und Mischen
- 1Grüne Chilifein gehackt, z. B. Cheongyang
- ½ TLGochugarugrob, für Farbe und milde Schärfe
- 1 TLZuckerrundet die Würzsauce ab
- 1Rote Chilischoteentkernt, fein gehackt, für Farbe (optional)
- 1Frühlingszwiebelfein geschnitten (optional)
- 1 ELOligosirupfür Glanz und Süße; ersatzweise Reissirup (optional)
- 2 ELEssigfür das Einlegewasser, damit die Auberginen nicht braun werden (optional)
- Salznach Geschmack (optional)
- Pflanzenölnur wenn die Auberginen in der Pfanne gebraten werden (optional)
- 1 TLFischsauce (Thunfischsauce)für Umami; macht das Gericht nicht mehr vegan (optional)
Zubereitung
- Die Auberginen waschen, den Stielansatz abschneiden, längs halbieren und die Hälften in mundgerechte Segmente teilen; schlanke asiatische Auberginen eignen sich dafür am besten.
- Wenn du magst, die Stücke 5 Minuten in Wasser mit weißem Essig legen, damit sie nicht braun werden, danach gut abtropfen lassen.
- In einem Topf mit Dampfeinsatz Wasser aufkochen, die Auberginen hineingeben und zugedeckt dämpfen, bis sie sich widerstandslos mit einem Stäbchen durchstechen lassen – je nach Größe der Stücke 3 bis 4 oder rund 10 Minuten. Nicht zerkochen, sie sollen noch Form haben.
- Die Auberginen kurz abkühlen lassen und in mundgerechte Streifen zerreißen oder schneiden.
- Für die Würzsauce Sojasauce, Suppensojasauce (Gukganjang), gehackten Knoblauch, Zucker, Gochugaru und Sesamöl verrühren; bei Bedarf mit Salz abschmecken.
- Die Auberginen vorsichtig mit der Sauce vermengen, ohne sie zu zerdrücken.
- Gehackte grüne Chili, nach Wunsch rote Chili und Frühlingszwiebel sowie die gerösteten Sesamsamen untermischen.
- Bei Zimmertemperatur oder gekühlt zu Reis servieren.
Tipps und Varianten
Statt zu dämpfen kannst du die Aubergine auch braten: Dafür wird sie nicht in Segmente, sondern schräg in Scheiben geschnitten und in einer Pfanne mit wenig neutralem Öl beidseitig goldbraun gebraten; die Scheiben werden danach nicht mehr zerrissen, sondern direkt mit der Sauce vermengt. Die Würzung kannst du ganz schlicht halten – nur Suppensojasauce, Knoblauch, Frühlingszwiebel, Sesamöl und Sesam, ohne Chili und Zucker. Oder du gehst es kräftiger und süßer an: mit Oligosirup (ersatzweise Reissirup), Zucker, Gochugaru und einem Teelöffel Thunfischsauce für mehr Umami – damit ist das Gericht allerdings nicht mehr vegan. Serviere Gaji-namul bei Zimmertemperatur oder direkt kühl aus dem Kühlschrank zu einer Schale Reis; abgedeckt hält es sich dort bis zu einer Woche.
Allergene
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